Sterbendes Viertel: Leerstehende Ladengeschäfte in Hamburg-Eimsbüttel und drumherum
Ich kann mich täuschen, aber nach meinem Gefühl werden es immer mehr. Bei meinen letzten drei Spaziergängen habe ich in dem Streifen von Osterstraße bis Neuer Pferdemarkt, das sind so etwa 3 bis 4 Quadratkilometer, 46 leerstehende Läden gezählt.
Einige stehen schon seit Jahren leer. In andere ziehen immer wieder neue Branchen ein, halten sich 6 Monate oder 12, und ziehen wieder aus. Die tun mir immer beim Einzug schon leid. Außer Penny, Aldi & Co., Fahrradladen, Second-Hand-Kleidung, Kinderladen, Stadtteilbüro und Spielhallen hält sich hier nichts mehr.
Der große Eckladen im Neubau, wo ein Sonnenstudio drin war, steht seit April 2003 leer. Die Commerzbank hatte beim Auszug drangeschrieben: Wir ziehen um in die Osterstraße, dabei gab es die Filiale Osterstraße schon längst. Sie hätten eigentlich schreiben müssen: Wir dünnen aus.
12. November 2004: Schulterblatt, Eimsbütteler Chaussee, Eppendorfer Weg
13. November 2004: Fruchtallee, Heußweg, Stellinger Weg, Osterstraße
14. November 2004: Schulterblatt, Neuer Pferdemarkt, Schanzenstraße, Weidenallee
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