| 25.12.2004 | Linux im Gewerbebetrieb |
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Im Folgenden werden PCs hauptsächlich aus der Perspektive eines "kleineren Gewerbebetriebes" (also aus meiner eigenen Perspektive) betrachtet: als "Arbeitsgeräte".
Meine Empfehlung für Gewerbebetriebe
Meiner Meinung nach ergibt sich das aus den Anforderungen fast von selbst (s.u.) Anforderungen an einen Server
Das kann - nach meinen persönlichen Erfahrungen - nur Debian-Linux bieten. Anforderungen an Arbeitsplatzrechner mit Office usw.:
Auch diese Anforderungen kann - meiner Meinung nach - nur Linux erfüllen. Anforderungen an Arbeitsplatzrechner mit Mediabearbeitung:
Ich bin es seit etwa einem Jahr gewohnt, an einem Rechner zu arbeiten, auf dem "Linux from Scratch" installiert ist. Und hin und wieder muß ich auf den Rechnern anderer Leute Windows und Windows-Software installieren. Mein persönlicher Eindruck ist: Windows ist zwar mit den Jahren sehr viel besser geworden, aber gegen Linux hat es keine Chance. Für meine verwöhnten Ansprüche fühlt sich Windows an wie ein wackliger, halb kaputter Küchenstuhl. Warum gerade Debian
Andere Distributionen:
Fazit:Linux-Distributionen wie Debian, die nicht zum Zweck des Geldverdienens gemacht sind, erfordern zum Einrichten und Warten mehr Wissen und Können, sind aber verläßlicher. Wann auf einem Arbeitsrechner "Linux von Null an" besser ist als eine DistributionSchwerpunkte der Entwicklung beim weltweiten Projekt "Linux" sind zur Zeit:
Bei den Programmen, die auf der grafischen Oberfläche laufen, kann es sich lohnen, die neuesten Versionen zu haben. Wenn z.B. in der "stabilen Version" einer Distribution ein Programm mit "Version 1.2" enthalten ist, kann vom Paket-Entwickler selbst schon "Version 2.0" als "stabil" freigegeben sein - und dazwischen können viele Monate liegen. Das bedeutet: Es gibt durchaus noch sehr viele kleine und auch größere Dinge zu verbessern in Linux. Aber Linux ist schon jetzt sehr viel besser als Windows, obendrein entwickelt es sich zur Zeit schneller als sich die kommerzielle Software entwickelt. Wann man auf einem Arbeitsrechner Windows nehmen muß:Wenn man gezwungen ist, Spezialsoftware einzusetzen, die es für Linux noch nicht gibt, z.B. ein CAD-Programm, das ein ganz bestimmtes Datenformat hat, oder eine ganz bestimmte SPS-Programmiersoftware, oder wenn man spezielle Hardware hat, die Linux noch nicht kennt. VMware: Virtueller Windowsrechner unter Linux"VMware" (http://www.vmware.com/de/) ist eine Möglichkeit, die Stabilität von Linux zu kombinieren mit bestimmten kommerziellen Programmen, die es (bisher) nur unter Windows gibt. VMware ist ein Programm, das unter Linux läuft, und das die Hardware eines PC simuliert. Man kann damit also einen (oder sogar mehrere) "simulierte PCs" haben, auf denen man jeweils ein Windows und weitere Software installieren kann. Dann kann man z.B. Internet, Mail und Office unter Linux machen, und das Spezialprogramm unter Windows, ohne zwischendurch immer wieder booten zu müssen. Man muß vielleicht höchstens den simulierten Windows-PC mal neu booten, nachdem man in der "Systemsteuerung" etwas verstellen mußte, oder wenn Windows mal "hängt". Aber man kann, während der simulierte PC bootet, unter Linux mit den Linuxprogrammen weiterarbeiten. |
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