| 24.2.2008 | Visualisierung |
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Produktionsmaschine für Spraydosen-Ventile - ein einfaches BedienterminalVersion 1 für DOS:Das Bedienterminal sollte laufen auf einer CPU 80186 mit 14 MHz und 640 K (Beck PS1 HC16). Für Bildschirm und Tastatur war ein LCD-Display mit CGA-Auflösung (Beck BG20) vorgesehen. Aus diesem Grunde mußte das Programm unter DOS laufen. Problem Datenübertragung:Das für die Steuerung verwendete SPS-Programmiersystem "Multiprog WT" bot leider keine Möglichkeit, über die serielle Schnittstelle Daten auszutauschen. Deshalb wurde von mir noch ein kleines TSR-Programm entwickelt, das den Austausch im Hintergrund abwickelt, während das SPS-Programm seine Arbeit macht. Eigentlich wäre nicht einmal das möglich gewesen, weil "Multiprog WT" auch keine Möglichkeit bietet, von außen - wie auch immer - auf seine Daten zuzugreifen. Es wurden also innerhalb der (Pascal-ähnlichen) Datenstruktur von "Multiprog WT" zwei Blöcke angelegt mit speziellen Erkennungs-Strings am Anfang und am Ende ("Anfang Sendeblock", "Ende Sendeblock"). Beim Start lokalisiert das TSR die Lage der Austauschblöcke im PC-Speicher, indem es einfach den ganzen Speicher nach den Erkennungs-Strings durchsucht. Sobald es sie gefunden hat, beginnt der Datenaustausch. Grundsätzliches:
Unter diesen Anforderung wurde für die DOS-Version folgendes Layout entwickelt:
ÜbersichtsbildschirmEs wurden insgesamt neun Bildschirme und ebensoviele Hilfebildschirme vorgesehen:
Produktionsmaschine für Spraydosen-Ventile - ein Bedienterminal unter Windows95*) Version 2 für Windows:Das oben besprochene Bedienterminal unter DOS wurde ca. ein Jahr später für "Windows 95" weiterentwickelt. Das Layout sollte beibehalten werden, da es sich in der Praxis bewährt hatte. Das Programm sollte auf einem Panel-PC mit TFT-Anzeige und Folientastatur laufen. Die SPS läuft weiterhin als Soft-SPS auf einem Beck-PS1-System. Da sich die 4 Maschinen einer Produktionsstraße und auch die Serien von Straßen untereinander immer geringfügig unterscheiden, wurde im Programm (d.h. in der ausführbaren Datei) nur das grundsätzliche Layout und die grundsätzliche Funktion festgelegt: Felder für die Tastaturbeschriftung links und unten, sowie ein Hauptfeld für die Anzeige. Alles andere wurde so ausgeführt, daß es vom Anwender selbst konfiguriert werden kann. Frei konfigurierbare Funktionen:
Bildschirmlayout der Windows-Version:
*) Leider hat sich Windows95 für ein reines Bedienterminal (ohne Maus und mit stark reduzierter Tastatur) als vollkommen ungeeignet erwiesen. Das ausgeprägte Eigenleben dieses sogenannten "Betriebssystems" fällt ganz besonders unangenehm auf, wenn der Bediener keine Möglichkeit hat, lästige Informationsfenster ("Die Uhr wurde auf Sommerzeit umgestellt"), sinnlose Zwischenfragen ("Wollen Sie sich jetzt online registrieren?") oder schlichte Irrtümer ("Treiber für neu erkannte Hardware werden gesucht") wegzuklicken. "Windows NT" kam wegen seines hohen Speicherbedarfs ebenfalls nicht in Frage. Es war also ein "Downgrade" auf "Windows 3.11" nötig, das auch ohne Störungen läuft. Update 2007Inzwischen gibt es keine Windows-3.1-Treiber mehr für den Touchbildschirm. Das Programm soll aber weiterverwendet werden auf aktuellen Bedienpanels von Beckhoff mit Touchscreen. Das Programm läuft jetzt unter Linux mit X11 und Wine. Der Touchscreen erscheint in Linux als (etwas eigenwilliger) Joystick. Der Joysticktreiber in X11 ist nicht dafür zu gebrauchen. Ich habe deshalb ein Hintergrundprogramm geschrieben, das die Joystick-Daten umrechnet in die altbekannte "MS-Maus". Sowas geht ohne größere Verrenkungen praktisch nur unter Linux. |
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