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Prinzip einer Förderstraße
mit Verzweigungen
Laufzeitüberwachung: 100 Timer werden ersetzt durch 100 MerkerVerriegelungen: statisch, dynamisch, mit Wiederanlauf?
Programmierung der Siemens-S7 mit Microsoft "Excel"
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Laufzeitüberwachung: Timer durch Merker ersetzenWenn - wie z.B. in der Siemens S7 - Timer eine knappe Ressource sind, wenn man aber andererseits für jeden Antrieb ein bis zwei Timerfunktionen braucht, lohnt sich eine Technik, mit der man z.B. 100 einzelne Timerfunktionen ersetzen kann durch 2 Timer und 101 Merker. Die Methode ist nicht für zeitkritische Funktionen geeignet, sondern nur für Störungen, die ohnehin zum Abschalten eines Anlagenteils führen. Die Überwachungszeit hat nur eine Genauigkeit von - 0 / + 100 Prozent, d.h. bei einer programmierten Zeit von z.B. 5 Sekunden spricht die Überwachung an zwischen 5 und 10 Sekunden nach Auftreten der Fehlerbedingung.
Man
programmiert zwei Timer (
Fehlerbedingung
für eine Laufzeitüberwachung ist z.B. "Motorschütz gesetzt
("
Wenn
der Impulsmerker "
(" |
Verriegelungen: statisch oder dynamisch, mit oder ohne Wiederanlauf?Statische Verriegelung erfolgt durch Zustände, dynamische Verriegelung durch Zustands-Übergänge.
Wiederanlauf wird eingesetzt, wenn es sich bei dem Tank z.B. um einen Vorratstank einer Wasserversorgung handelt. Die Pumpe soll vorübergehend stoppen bei "Voll"-Niveau.
Die Verriegelung mit dem "Voll"-Kontakt kann dynamisch erfolgen, d.h. die Pumpe wird ausgeschaltet, wenn das "Voll"-Niveau überschritten wird, sie kann aber am Bedienungs-Terminal wieder eingeschaltet werden, solange nicht das "Überlauf"-Niveau erreicht ist. Sinn macht diese Verriegelungsart dann, wenn die Pumpe z.B. bei "Voll"-Niveau aus- und bei "Leer"-Niveau wieder eingeschaltet wird:
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S7-Programmierung mit Microsoft "Excel"Beispiel für ein Programmteil., das mit Microsoft "Excel" geschrieben wurde. Es ist so geschrieben, daß es von der S7-Software ebenso in FUP (Funktionsplan) oder in KOP (Kontaktplan) dargestellt und ausgedruckt werden kann. Es handelt sich um das "Förderband 035" des Projekts "Ölmühle". (Die Bezeichnung "035" ist hier gleich der Seitennummer im E-Plan.) Es kann nach vorn und nach hinten verriegelt werden, mit und ohne automatischen Wiederanlauf. Zur Verriegelung dienen die Merker "035kill" und "035wait". "035kill" löst die Selbsthaltung, "035wait" läßt die Selbsthaltung stehen und stoppt den Antrieb nur vorübergehend. Die Störungen werden einzeln flankenüberwacht und können - je nach Bedarf - die Störungshupe einschalten und/oder mit verschiedenen Blinktakten im Leuchtbild angezeigt werden.
Da
nicht genügend Timerfunktionen zur Verfügung stehen, wird die
Laufüberwachung des einzelnen Förderers nicht mit einem Timer,
sondern mit einem Merker realisiert (siehe Netzwerk
" Die beteiligten Programmteile sind:
Die einzelnen Bits bedeuten:
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