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Installierung des Basis-Systems
Ein neues Kernel kompilieren
Installierung:
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Von
der CD: Beim Booten der CD startet ein Installations-Programm im Textmodus.
Nicht annähernd so professionell wie die gewohnten
Windows-Installations-Programme. Manchmal kann man von da aus, wo man gerade
ist, einen Schritt zurück gehen, und manchmal nicht. Jeder der im
Installations-Menü aufgeführten Schritte muß einmal
ausgeführt werden.
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Von
der Festplatte: Falls man ein besonderes CD-Laufwerk hat, z.B. eins das
nicht an IDE, sondern an die Soundkarte angeschlossen ist, kopiert man unter
Windows die folgenden 7 Dateien von der CD (aus
/debian/dists/frozen/hamm/disks-i386/current) z.B. in einen Ordner 'debian'
auf C: resc1440.bin, drv1440.bin, base2_0.tgz, root.bin, linux, loadlin.exe,
install.bat. Dann Windows herunterfahren in den DOS-Modus und install.bat
aufrufen.
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'Partition a Hard Disk': Man löscht die Partition, die fips eben
abgeteilt hat, und richtet statt dessen eine Linux-Partition ein. Man wählt
sie etwas kleiner (16 bis 128 MB), und richtet auf dem freien Platz noch
eine Linux-Swap-Partition ein. Beide Partitionen sind primär. Für
die Swap-Partition muß man den Typ auf 'Linux-Swap' (82) ändern.
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'Install Operating System...': Hier muß man sich merken
(aufschreiben), wie die CD heißt, von der man installiert (z.B. /dev/hdc).
Diese Information braucht man später wieder. Falls man ein besonderes
CD-Laufwerk hat (s.o.), gibt man hier 'harddisk' und '/dev/hda' (bei IDE-Platten)
oder '/dev/sda' (bei SCSI) an.
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'Configure Device Drivers: Man muß alle Arten und alle Treiber
einmal angesehen haben. Bei manchen Treibern denkt man gar nicht, daß
man sie überhaupt braucht.
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'Block Devices': Linear
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'CD-ROM Drivers': Common Routines (plus spezifischer Treiber)
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'File
Systems': Vfat, Windows95 Disk Sharing und Long Filenames
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'Misc': parallele und serielle Schnittstellen und die Maus
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'Net': NE2000 (vorher notierte E/A-Adresse und IRQ angeben)
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'SCSI': Generic (sofern SCSI überhaupt vorhanden ist)
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'Configure the Network': Falls Sie mehr als einen Computer haben
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'IP-Address': 192.168.1.1 (der zweite Computer bekommt z.B. 192.168.1.2)
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'Gateway': Der Computer, an den das Modem angeschlossen ist
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'Configure the Base System': MET (= MEZ), Europe, Ihre Stadt, GMT:
No
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'Make
Linux bootable': Nehmen Sie LILO nur für Linux, nicht für die
ganze Platte
Nach
der Installation kopieren Sie am besten loadlin.exe und Ihr Linux-Kernel
(/boot/vmlinuz-2.0.34, kopiert und umbenannt in 'linux') auf Ihre
Windows95-Partition und booten Linux, indem Sie in den DOS-Modus herunterfahren
und dann 'loadlin linux' eingeben. Das geht schneller, als wenn Sie einen
Bootmanager oder LILO dazu benutzen.
Ein neues Kernel kompilieren
Es
handelt sich dabei nicht um Programmierung, sondern (nur) um Konfiguration.
Man
braucht unbedingt eine Rettungsdiskette, bevor man anfängt, bzw. eine
Möglichkeit, Linux mit der vorigen Konfiguration, dem vorigen Kernel
zu booten (siehe Linux booten).
Das
Compilerpaket (gcc) und das Kernelpaket (kernel-source-2.0.34) müssen
installiert sein, um ein neues Kernel kompilieren zu können.
Folgende
Befehle werden nacheinander eingetippt:
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cd
/usr/src/linux
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make
menuconfig
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make
dep
-
make
clean
-
make
zlilo (oder make zImage)
-
make
modules
-
make
modules_install
Schritt
2 ist die eigentliche Konfiguration. make menuconfig ist viel angenehmer
als make config. Es ist menügeführt und enthält ausführliche
Hilfetexte, die man auch lesen sollte.
Manche
Optionen erscheinen erst, wenn man bestimmte andere Optionen angewählt
hat. Man sollte also ruhig ein bißchen neugierig sein und sich alles
ansehen.
Bei
manchen Optionen hat man die Auswahl, sie entweder fest einzukompilieren
oder nur als ladbare Module. Mit ladbaren Modulen hat man mehr Probleme als
mit festen. Einige Sachen darf man überhaupt nicht als ladbares Modul
kompilieren. Wenn man es trotzdem tut, startet Linux nicht mehr.
Ich
habe mir zwei kleine Shell-Skripte geschrieben, weil ich keine Lust hatte,
die 7 Befehle auswendigzulernen, und weil ich die Meldungen gern in Textdateien
gesammelt haben wollte:
1.Shell-Skript "newkernel1":
#!/bin/sh
# /root/newkernel1
cd /usr/src/linux
make menuconfig
2.
Shell-Skript "newkernel2":
#!/bin/sh
# /root/newkernel2
cd /usr/src/linux
make dep &> /root/newkernel1.txt
make clean &> /root/newkernel2.txt
make zlilo &> /root/newkernel3.txt
make modules &> /root/newkernel4.txt
make modules_install &> /root/newkernel5.txt
Man
muß Shell-Skripte auf "executable" setzen (chmod -v +x newkernel1),
bevor man sie ausführen kann. |